Hinweise zu den Anwaltsgebühren

Die Vergütung unserer Tätigkeit

  • Worum geht's?

Der Versuch, ein arbeitsrechtlichtes Problem oder Anliegen zu ignorieren oder selber zu lösen, ist unter’m Strich nicht selten teurer als eine versierte Beratung und Vertretung durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Qualifizierte Rechtsberatung kostet Geld und rechnet sich gleichermaßen!

  • Inhalt
  • Erläuterung

1. Wir sagen Ihnen vorher, was es nachher kostet

Die folgenden 3 Schritte gewährleisten, dass jeder Cent zu einer Investition wird, die sich schnell rentiert:

a. Kostenlose Ersteinschätzung

Gern bieten wir Ihnen die Möglichkeit, in einer kostenlosen Ersteinschätzung Ihr Anliegen zu prüfen. In einem 5 – 10 minütigen Gespräch können Sie uns kennenlernen und bekommen eine überschlägige kurze Einschätzung, welche Chancen und Risiken sich mit Ihrem Anliegen verbinden und was wir für Sie tun können.

Bitte beachten Sie, dass diese Ersteinschätzung nur telefonisch erfolgen kann und ohne Gewähr erfolgt.

b. Erstberatung

Sollten Sie sich noch nicht sicher sein, ob Sie uns verbindlich beauftragen möchten, bieten wir Ihnen im Rahmen einer anwaltlichen Erstberatung die Möglichkeit, gemeinsam nach Sichtung der relevanten Unterlagen Ihre Situation und Aussichten zu erörtern.

Die Beratung kann telefonisch oder in unseren Kanzleiräumen erfolgen.

Für die Erstberatung fallen maximal 190 € netto (226,10 € inkl. Mwst.) an. Sollten Sie uns danach ein Mandat erteilen, werden diese Kosten selbstverständlich angerechnet.

c. Mandatserteilung

Möchten Sie uns verbindlich ein Mandat erteilen, richtet sich unser Honorar nach dem Rechtsanwaltsgebührengesetz (RVG), sofern wir nicht eine individuelle schriftliche Vergütungsvereinbarung treffen.

2. Gerne übernehmen wir auch Ihren arbeitsrechtlichen Fall

Das Recht und der Erfolg unserer Mandanten liegt uns am Herzen. Wir sind in gerichtlichen Auseinandersetzungen für Sie da. Profitieren Sie außerdem von unserer außergerichtlichen Vertretung und Beratung.

a. Prozessvertretung durch die Fachanwälte der Kanzlei Croset

Im arbeitsgerichtlichen Verfahren vergüten Honorare nach dem RVG die Arbeit des Rechtsanwaltes in der Regel angemessen. Diese RVG-Honorare bestimmen sich nach dem Streitwert, je nach Tätigkeit fallen gestaffelte Pauschalgebühren an. Einzelheiten hierzu erläutern wir Ihnen gerne im persönlichen Gespräch.

In gerichtlichen Auseinandersetzungen ist jeder Anwalt in Deutschland gesetzlich verpflichtet, mindestens die nach dem RVG geschuldeten Gebühren abzurechnen.

b. Außergerichtliche Vertretung / Beratung:

Unsere außergerichtliche Tätigkeit erbringen wir regelmäßig aufgrund einer Vergütungsvereinbarung. Je nach Mandat empfehlen wir hier ein Stunden- oder Pauschalhonorar.

Unser Stundensatz richtet sich nach Art, Umfang und Schwierigkeit des Mandates, sowie nach dem Streitwert. Dabei ist jederzeit Transparenz sichergestellt: Sie erhalten detaillierte Zeitaufstellungen unserer Tätigkeit und regelmäßige Zwischenabrechnungen.

In der Regel vereinbaren wir maximale Stundenvolumen, um Ihnen Kostentransparenz zu sichern. Zahlungen einer Rechtsschutzversicherung rechnen wir auf das entstandene Zeithonorar selbstverständlich an.

c. Rechtsschutzversicherung und Prozesskostenhilfe

Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, übernehmen wir die Korrespondenz und bemühen uns für Sie um eine Deckungszusage. Sofern nicht anders vereinbart, entstehen hier keine Zusatzkosten.

Sollten Sie ein geringes Einkommen beziehen, so haben Sie eventuell Anspruch auf Prozesskostenhilfe. Wir prüfen das für Sie!

3. Beispiel Kündigungsschutzklage: Kosten für Kläger und Beklagte

Arbeitnehmer, die von ihrem Vorgesetzten die Entlassungspapiere vorgelegt bekommen, können sich mit einer Kündigungsschutzklage gegen ihren Rauswurf zur Wehr setzen. Aber was ist mit den Kündigungsschutzklage Kosten?

Kündigungsschutzklage Kosten
Wollen Sie mehr zum Thema Kündigungsschutzklage Kosten erfahren? Rufen Sie uns an unter 030 31 568 110 oder schreiben Sie uns eine Nachricht an kanzlei@ra-croset.de.

Anders als im Zivilprozess, sind arbeitsrechtliche Verfahren vor dem Amtsgericht sozialpolitisch auf Kostenminimierung ausgerichtet. Daraus ergeben sich einige Besonderheiten.

Wir erläutern Ihnen, welche Kosten auf Sie zukommen und welche Möglichkeiten Sie haben, diese zu begleichen.

Sollten Fragen zum Thema Kündigungsschutzklage Kosten offen geblieben sein, rufen Sie uns an unter 030 31 568 110 oder schreiben Sie uns eine Nachricht an kanzlei@ra-croset.de.

a. Streitwert und Anwaltskosten

Das Arbeitsgericht legt fest, welche Kosten durch eine arbeitsrechtliche Klage entstehen. Durch sein Urteil wird der Streitwert der Kündigungsklage festgelegt.

Maßgebend für die Anwaltskosten ist stets der Arbeitsaufwand des Anwalts im und außerhalb des Verfahrens.

b. Kläger und Beklagte zahlen in erster Instanz

Ein Unterschied des Arbeitsrechts zum Zivilrecht liegt darin, dass die Anwaltskosten der Prozess-Gewinnerseite nicht zwingend von der unterlegenen Partei getragen werden müssen. Kläger und Beklagter tragen die Kosten ihrer Vertretung selber.

Unterliegt der gekündigte Arbeitnehmer vor Gericht, muss er also zusätzlich nicht auch noch die Aufwendungen seines ehemaligen Arbeitgebers begleichen.

Hinweis: Dies gilt ausschließlich für Verfahren in der ersten Instanz! Wird das Urteil in der Berufung oder dritten Instanz angefochten, muss die unterlegene Partei sämtliche Kosten der Gegenseite tragen.

c. Kein Kostenvorschuss bei Klageerhebung

Damit auch Arbeitnehmer mit geringem Einkommen fristgerecht Kündigungsschutzklage erheben können, legt § 11 GKG fest, dass bei Klageerhebung kein Kostenvorschuss veranschlagt wird.

d. Einigungsgebühr bei Vergleichsregelung

Häufig entscheiden sich Kläger und Beklagter dazu, die Kostentragungspflicht mit einem Vergleich zu regeln. Gerichtskosten fallen in diesem Fall keine an.

Fällig wird allerdings eine sogenannte Einigungsgebühr für den Rechtsanwalt. Diese erhält er für das Mitwirken am Vergleichsschluss.

e. Mit und ohne Rechtsschutzversicherung: Ihre Finanzierungsmöglichkeiten

Für die Finanzierung Ihres Kündigungsschutzprozesses ergeben sich folgende Möglichkeiten:

  • Sie führen den Kündigungsprozess ohne anwaltliche Unterstützung: Damit Sie mit Ihrem Anliegen erfolg haben, ist von diesem Vorgehen abzuraten.
  • Ihre Rechtsschutzversicherung übernimmt die Anwaltkosten: Eine Versicherung, die den Bereich Arbeitsrecht abdeckt, trägt die Kosten für Ihren Anwalt. Gerne übernehmen wir die Korrespondenz für Sie.
  • Sie tragen die Kosten selber: Sind Sie im Bereich „Arbeitsrecht“ nicht rechtsschutzversichert, haben Sie zwei Möglichkeiten:
  1. Nehmen Sie Prozesskostenhilfe in Anspruch, sofern Ihre wirtschaftlichen und persönlichen Verhältnisse nicht genügen, um für die Kosten aufzukommen. Die Verfahrenskosten werden dann vom Staat übernommen. Als Fachanwälte für Arbeitsrecht helfen wir Ihnen mit dem Prozesskostenhilfeantrag.
  2. Haben Sie keinen Anspruch auf Prozesskostenhilfe, ist es enpfehlenswert, sich kostenlos in einem Erstberatungsgespräch von uns beraten lassen. Darin klären wir Sie verständlich und ehrlich über Ihre Erfolgsaussichten und Risiken auf. Anschließend entscheiden Sie, ob sich ein Kündigungsschutzprozess lohnt und ob Sie die Rechtsanwaltskosten tragen wollen.

4. Kostentransparenz für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit

Unser Honorar richtet sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), sofern wir nicht ausnahmsweise eine besondere schriftliche Vergütungsvereinbarung treffen.

Für eine erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit ist Transparenz auf der Kostenseite ein wichtiger Faktor! Sollten Sie Fragen zum Thema Kosten im Arbeitsrecht oder unserer Arbeit haben, setzen Sie sich jederzeit gerne persönlich mit uns in Verbindung.

Das gesamte Team von Croset – Fachanwälte für Arbeitsrecht freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Bildquellennachweis: © Eigens / fotolila.com

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